Powered by Media21

DER ETOSCHA-NATIONALPARK

Etoscha – der “Große Weiße Ort” – gilt als einer der  großen Naturparks der Welt und ist Namibias vornehmliche Touristenattraktion.  Der Wildpark beherbergt etliche seltene oder bedrohte Tiergattungen, darunter eine der zahlreichsten Schwarz-Nashorn-Bevölkerungen der Welt und Tausende von Antilopen. Fünf Fahrtstunden von Windhoek entfernt ist der Park von der Landeshauptstadt aus leicht zu erreichen, und sein Besuch kann ohne weiteres mit dem Aufsuchen anderer Touristenziele in der Gegend vereinbart werden.

OUTJO

Die einzige Ortschaft innerhalb des Hegeringgebiets ist Outjo.  Sie liegt 110km vom Zugang zum Etoscha-Wildpark entfernt und bietet gute Gelegenheit, sich vor dem Parkbesuch mit allem Nötigen zu versehen.  Es gibt dort medizinische Einrichtungen, ein Hospital, eine Klinik,  Privatärzte und eine wohlbestückte Apotheke. Eine Anzahl Ladengeschäfte für Lebensmittel und Ausrüstungsgegenstände ist gleichfalls vorhanden.  Auch ein OK-Einkaufszentrum fehlt nicht, und die Outjo-Bäckerei ist bekannt für ihre Kuchen und Konditorwaren. Des weiteren gibt es etliche Souvenirläden.

Der Händler Tom Lambert gründete im Jahre 1880 die Stadt.  Nach süd- und südwestafrikanischen Begriffen war sie eher ein “Nachzügler” und - im Gegensatz zu vielen anderen Ortschaften des Landes –  zu keiner Zeit Missionsstation.  Mitte der 1890er diente sie zwar als Garnisonsstadt für die Deutschen, erlebte aber nie ein solches Ausmaß an Kriegsgeschehen, daß sie dadurch geschichtsträchtig wurde.

Die Sehenswürdigkeiten vor Ort sind

- das Naulila-Denkmal neben dem Postamt;  es erinnert an die deutschen Verluste anläßlich des  Zustammenstoßes mit den Portugiesen bei Fort Naulila am Kunenefluß in Angola am 19. Oktober 1914;

- das Frankehaus, erbaut 1899.  Dieses ehemals als “Kliphuis” bekannte Gebäude ist heute Heimat des Outjo-Museums,  in dem Exponate über die politische und Evolutionsgeschichte des Orts zu sehen sind.

- In der Nähe des Etoscha-Garten-Hotels steht ein alter steinerner Windmühlenturm, der um 1900 zur Frischwasserversorgung für das Hospital und die deutschen Truppen diente.

SONSTIGE ATTRAKTIONEN

Zu den anderen Sehenswürdigkeiten innerhalb des Gebiets der Hegemeinschaft zählen die “Fingerklip”-Felsformation,  Buschmannzeichnungen, die Ugab-Terrassen, Dolomiten, archäologische Fundstellen, Naturquellen und Schwemmhöhlen, deren beste der Öffentlichkeit bei Gamkarab und Mooihoek zugänglich sind.